6 Verlage berichten unabhängig voneinander aber unisono über die Rolle von Podcasts im Vertriebsgeschäft

"Ich sehe die Chancen, die sich aus dem Podcast-Boom ergeben, vor allem im Lesermarkt", sagt Zeit Online-Geschäftsführer Enrique Tarragona. "Podcasts sind ein hervorragendes Instrument, um z.B. verwandte Bezahlangebote zu vermarkten. Wenn ich die Werbeleistung, die der Verbrechen-Podcast für unsere Zeitschrift bringt, bezahlen würde, dann könnte ich ganz Deutschland mit Plakaten zum Heft zukleistern. Wir sehen ganz deutlich, dass der Erfolg des Magazins unmittelbar auch mit dem massiven Erfolg des Podcasts zusammenhängt." Das sagte Tarragona im Interview für den VDZ-Newsletter Best Selling. "Der Podcast ist vor allem ein Marketing-Instrument für das dazugehörige Magazin" war auch eine der zentralen Thesen seines bemerkenswerten Vortrags auf dem Distribution Summit des Verbandes Anfang September in Hamburg. Herald Sun (AU): Podcasts sind Marketinginstrument für Journalismus "Für uns sind Podcasts ein Marketinginstrument für Journalismus" sagt auch Nathaniel Bane. Der ist Digitalchef bei einem Medium auf der anderen Seite des Erdballs, nämlich bei der Herald Sun aus Melbourne. Und obwohl auch bei seinem Verlag ein True Crime-Podcast ('Life and Crimes') für Engagement- und Abrufrekorde sorgt, hat er sich zu diesem Thema nicht mit Tarragona abgesprochen, sondern das fast
  • Sie möchten weiterlesen? Bitte wählen Sie den Zugang für Abonnenten (linke Schaltfläche) oder bestellen Sie ein Abonnement (rechte Schaltfläche)

  • Zugang für Abonnenten
    (oder per Laterpay einzeln kaufen)
    Abo bestellen