9x “Wir müssen die Abozustellung beenden, hier unsere alternativen Angebote”, 9 Resultate

Früher oder später wird jede Tageszeitung an den Punkt kommen, an dem eine tägliche gedruckte Erscheinungsweise wirtschaftlich nicht mehr darstellbar ist – zumindest nicht in Verbindung mit der Frühzustellung an die Adresse der Abonnenten. Spätestens dann entsteht die Herausforderung, printgewohnte und ganz überwiegend ältere und auch alte Leser zu einem möglichst hohen Anteil zu bezahlenden Nutzern der Digitalangebote – vor allem des E-Papers – zu machen. Manche Verlage forcieren die Migration ihrer Printkunden zu den Digitalprodukten seit Jahren mit Nachdruck. Mittlerweile gar nicht mehr so wenige internationale Titel haben sich dabei vollständig von Ausgaben auf Papier verabschiedet. Die meisten davon mit Erfolg (vgl. S.6). Auch in Deutschland beenden erste Titel den Druck an einzelnen oder gar fast allen Wochentagen (vgl. S.7ff) Die Mehrheit der Zeitungsverlage verfolgt aber eine Strategie, die darauf abzielt, die Erlöse des Printprodukts noch so lange wie möglich zu erhalten und gleichzeitig ein tragfähiges Digitalgeschäft aufzubauen. Einen sehr elaborierten Ansatz für diese Doppelstrategie hatten wir in der Juli-Ausgabe vorgestellt. Bei dieser Last-Mile-Optimization genannten Strategie werden die Zustellkosten und die Erlöse je Adresse individuell ermittelt, um exakt nur

Themengebiete

Analysen und Daten