Blick zurück in die Zukunft: Aufwand für das Remissions­handling ist für kleine Händler kein großes Problem

Ein großes Thema der Vorjahresausgabe war 'Pay per Scan'. Damit bezeichnen Einzelhandelsexperten Abrechnungsverfahren, bei denen die Abrechnung der Verkäufe nicht über manuelle Erfassung (inkl. Inventur) sondern über elektronische Prozesse erfolgt. Andere Begriffe für den gleichen Sachverhalt sind 'Scan Based Trading' oder 'Pay-on-Scan'. In den USA sind diese Prozesse auch im Pressehandel längst gang und gäbe. Die Händler bezahlen den Verlagen nicht die Differenz zwischen angelieferter Heftmenge und zurückgesendeten Remissionsexemplaren, sondern nur die Menge der Hefte, deren Barcode über einen Kassenscanner gezogen wurde. 'Schwund' geht damit zulasten der Verlage. Und das lästige Zählen der remittierten Hefte, teils sogar deren Rücksendung an das Grosso, entfällt. In Deutschland gab es in der Vergangenheit immer wieder einmal Überlegungen in diese Richtung. Aber obwohl große Lebensmittelhändler das Verfahren sicher begrüßen würden, gab es zum Zeitpunkt unseres letzten Berichtes keine konkreten Initiativen in diese Richtung. Das hat sich seitdem nicht verändert. These vor 12 Monaten: Remi-Abwicklung großer Störfaktor für kleine Händler Was es vor 12 Monaten gab, war eine Ankündigung von Springer-Vertriebschef Michael Fischer: "Wir führen erste Gespräche mit Presse-Grosso und IVW mit dem Ziel, ein
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