Blick zurück in die Zukunft: ‚freiwilliges‘ Bezahlen beim Guardian

pvd Nachhaltigkeits-Check vor 12 Monaten: (anscheinend) rapides Wachstum der freiwilligen Bezahler auffällig schon damals: Mitgliedschaftsgedan-ke in den Hintergrund gerückt "Wenn nicht alles täuscht, dann könnte der Guardian, Englands linksliberale Tageszeitung, (wieder) in die Rolle eines Vorbilds für Zeitungsverlage auf der ganzen Welt schlüpfen" hatten wir unseren Bericht vor 12 Monaten eingeleitet. Anlass war das damalige steile Wachstum freiwillig bezahlender 'Unterstützer'. Bekanntermaßen stellt der Guardian alle seine Inhalte im Web kostenlos zur Verfügung. Er bittet aber um freiwillige Bezahlungen in Form von einmaligen Spenden oder von regelmäßigen, abonnementartigen Zahlungen. Dabei spricht er, auch das war ein Thema unseres Berichtes, nicht mehr von 'Mitgliedschaften', sondern er wirbt um 'Unterstützer' ('Supporter'). Freiwillige Bezahler werden nicht mehr mit wenig fühlbaren Vorteilen gelockt oder mit dem luftigen Versprechen, sich durch die Bezahlung als Mitglied einer Gemeinschaft anschließen zu können. Sondern der Guardian, eines der Flaggschiffe der Mitgliedschaftsidee, ist längst dazu übergegangen, freiwillige Bezahler vor allem durch besonders hartnäckiges Nachfragen und ausführliche Darlegungen, warum Lesererlöse unverzichtbar sind, zu gewinnen. echte (Digital-)Abos weiterhin im Angebot pv digest hatte vor 12 Monaten schon herausgestellt, dass der Guardian neben
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