Blick zurück in die Zukunft: Schweitzer Fachmedien übernimmt Axel Springers iKiosk

pvd Nachhaltigkeits-Check vor 1 Jahr: Axel Springer verkauft iKiosk an Schweitzer Fachinformationen Vor einem Jahr übernahm der Fachbuchhändler Schweitzer den E-Paper-Kiosk von Axel Springer. Die Transaktion war vor allem eine Notoperation. Axel Springer wollte sich von dem nur halbdigitalen (weil ausschließlich das Printformat kopierende E-Paper führende) Anhängsel trennen, das in knapp 10 Jahren (Launchdatum war Dezember 2011) nicht zu einem großkonzernkompatiblen Geschäft herangewachsen war. Schweitzer musste befürchten, dass Springer mangels Kaufinteressenten die Plattform einfach abwickelt. Das wäre ein Problem gewesen, weil der Fachbuchhändler seit 2016 die Technik des iKiosk nutzt, um seinen Firmenkunden eine zentrale Anlaufstelle für den Zugang zu E-Papern anzubieten. Wenn schon, denn schon. Natürlich verband Schweitzer mit dem neuen Geschäftsfeld auch strategische Erwartungen. Insbesondere durch die Hinzunahme von Fachzeitschriften sollte der iKiosk für die typischen Schweitzer-Kunden attraktiver werden. Aber auch für das B2C-Geschäft gebe es Ideen, sagte uns damals Philipp Neie, Geschäftsführer von Schweitzer Fachinformationen. Corona-Boom auch beim iKiosk, +30% Umsatz Einen besseren Zeitpunkt zur Übernahme einer Digitalpresseplattform dürfte es selten einmal gegeben haben. 2020 profitierte der iKiosk wie meisten digitalen Medien von der Corona-bedingt vergrößerten Nachfrage.
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