Corona-Krise pusht freiwillige Bezahlmodelle

Über Einzelfälle von Medien, die im Lesermarkt teils erhebliche Erlöse damit erwirtschaften, dass sie um Abonnements/Mitgliedschaften/Einmalzahlungen bitten, ohne dafür Nicht-Zahlern den Zugang zu Inhalten zu verweigern, berichtet pv digest regelmäßig. In der November-Ausgabe 2017 haben wir erstmals eine Zusammenschau zahlreicher Beispielfälle für erfolgreiche freiwillige Bezahlmodelle angeboten und resümiert: "Es wird Zeit, dem Konzept des freiwilligen Bezahlens für journalistische Angebote mehr Aufmerksamkeit zu widmen". Nun scheint es tatsächlich so weit zu sein. Zahlreiche Medien weltweit, überwiegend getrieben durch die Corona-Krise, wagen die Implementierung von nicht-obligatorischen Bezahlappellen: Guardian USA: Werbung und freiwillige Zahlungen bald auf Augenhöheselbst im Worst Case profitabel Das bekannteste freiwillige Bezahlmodell im Pressebereich weltweit ist das des Guardian. Der hat auch einen US-Ableger, der lediglich als Website existiert. Die war eigentlich als werbefinanziertes Medium konzipiert. Aber schon seit längerem ruft auch der US-Guardian zu freiwilligen Zahlungen auf. Die dafür zuständige CEO Evelyn Webster verriet kürzlich in einem Digiday-Podcast einige Details über diesen Teil ihres Geschäfts. Schon für die nahe Zukunft erwartet sie, dass freiwillige Leserzahlungen und das Werbegeschäft zu gleichen Anteilen zu ihren Umsätzen beitragen. Im Unterschied zur Mutterunternehmung
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