Der Lesermarkt in der Corona-Krise – April-Update

Corona-Krise Folgen im Vertrieb Print: IVW-Zahlen insgesamt unauffällig einzelne Titel teils drastisch betroffen Folgen Wie schon in den allerersten Wochen der Krise, waren auch im April quantifizierte Angaben zu den Folgen der Krise im Vertrieb vor allen Dingen Meldungen zum Vertrieb digitaler Angebote. Die Folgen von Corona für den Verkauf gedruckter Presse sind aufgrund der üblichen Zeitverzüge insbesondere im Einzelverkauf häufig noch nicht valide abzuschätzen. Die IVW-Meldungen des ersten Quartals, die mit dem März ja immerhin einen stark von Corona betroffenen Monat umfassten, fielen unter dem Strich in der Branchenbilanz unauffällig aus. Vermutlich Corona-bedingte Ausschläge bei einzelnen Titeln sind eher Ausnahmen (zB -11% z.VJ in der EV-Auflage des Kickers am Montag, +12% z.VJ bei Bauers Good Health). Drastisch scheint es die Bild-Zeitung zu treffen. Springers Chef für die Print-Aktivitäten, Christian Nienhaus, sagte im Interview mit Horizont über die Bild-Verkäufe, "In den Corona-Wochen liegen wir zwischen 15 und 18 Prozent unter Vorjahr". Lesezirkel massiv negativ getroffen Der Lesezirkel leidet massiv unter den Schließungen von Frisörgeschäften und anderen Unternehmen mit Wartebereichen. Viele Ärzte haben die Auslage von Presse in ihren Wartezimmern beendet.
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