Die andere Hälfte: Amedias Erfolg bei Lesern unter 40

Wie man junge Abonnenten findet Unter dem Motto 'Die andere Hälfte' berichten wir sporadisch von den gar nicht mehr wenigen Fällen, in denen Pressemedien mit überwiegend männlicher Leserschaft (z.B. Financial Times, NZZ, Verbrauchermagazine) mit Erfolg eine für sie 'neue' Lesergruppe erschließen, in dem sie ihre Angebote attraktiver für weibliche Leser machen. Seltener, aber auch zu finden sind 'Frauenmedien', die sich um männliche Leser bemühen. Lokalzeitungskonzern Amedia entwickelt Strategie für Leser unter 40 Jahren Eine andere Schieflage in der Kundenstruktur scheint der norwegische Lokalzeitungkonzern Amedia (rund 60 ausschließlich 'kleine' Zeitungen) erfolgreich anzugehen. "Unsere Inhalte tendieren dazu, für Leute über 50 relevant zu sein, einfach nur deswegen, weil das unsere größte Zielgruppe ist. Vor einem Jahr haben wir uns vorgenommen, diese Schieflage auszugleichen und für Leute unter 40 attraktiv zu werden", sagt Fredrik Dyrnes Svendsen, mitverantwortlich für die Inhaltestrategie des Verlages. Analysen zeigen: junge Protagonisten in Artikeln sprechen junge Leser an außerdem andere Themenschwerpunkte Dazu startete Amedia mit Tiefeninteviews von 72 Personen unter 40 Jahren. Anschließend wurden 3.000 Artikel auf Basis von Hypothesen analysiert, die aus den Tiefeninterviews abgeleitet waren. Ein Kernbefund
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