Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, auf der nächsten Seite setze ich den Beitrag über Mehr-Nutzer-Abos fort. In der Januar-Ausgabe ging es noch vornehmlich um die Frage, mit welchen Beschränkungen Verlage gegen das unerwünschte Teilen von Zugangsdaten vorgehen. Nun beschäftige ich mich mit den Upsell-Chancen, die Familienabos und andere Mehr-Nutzer-Angebote erschließen. Meine Gesprächspartner haben dabei zwar allesamt auf die Euphoriebremse getreten. Aber erstens ist das ein Thema, das sich noch entwickeln wird. Und zweitens lassen Verlage, die das Thema gar nicht aufgreifen, auch heute schon Umsatz auf der Straße liegen. Allerdings nicht bei den Familienmitgliedern ihrer Abonnenten, sondern in einer Gruppe, die eine Gesprächspartnerin – sehr in diese Zeit passend – als 'Superspreader' bezeichnet hat. Manch ein Lesermarktverantwortlicher würde auch den Flatrateanbieter Readly so bezeichnen. Dass man seine Titel ohne Beschädigung des eigenen Geschäfts in ein All-you-can-read-Angebot für 9,90€ integrieren kann, wollen viele nicht glauben. Aber immer mehr glauben es eben doch. Nun auch Axel Springer sogar für seine Tageszeitungen (S. 24). Zu denen, die das nicht glauben, gehört die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die hat gerade ihren Vertrieb mit der Produktentwicklung zusammengelegt
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