Ehastra 2025: Presseeinzelhandel mit kleinen Lichtblicken in den langjährigen Negativtrends

Der Gesamtverband Pressegrosso hat die jährliche Statistik zu den strukturellen Entwicklungen im Bereich der Presseeinzelhändler veröffentlicht, die Einzelhandelsstrukturanalyse (Ehastra). Wie schon und erstmals 2024 schreibt er sich dabei eine sehr aktive Rolle zu. "Das von den deutschen Pressegroßhändlern unterhaltene Vertriebsnetz umfasst insgesamt 74.359 Einzelhandelsgeschäfte, die werktäglich mit Zeitungen, Zeitschriften sowie pressenahen Zusatzsortimenten versorgt werden", heißt es im ersten Absatz der begleitenden Pressemitteilung. [pvd: dass die Grossisten das Vertriebsnetz 'unterhalten' ist natürlich eine Anmaßung. Das trifft schon für einzelne Kioske nicht zu. Ganz zu schweigen von den Supermärkten von Rewe oder Edeka, die zunehmend wichtige Bestandteile dieses 'Vertriebsnetzes' sind.] Die Analyse selbst aktualisiert die seit vielen Jahren präsentierten Kennzahlen, die allerdings hier und da erfreuliche Trendbrüche andeuten. Die Gesamtzahl der Pressehändler sinkt etwas weniger stark als in beiden Vorjahren (um 4,2% ggü. 5,1% in der letzten Analyse und 4,7% im Jahr 2023). Einigermaßen stabil ist nur die Anzahl der sehr großen Lebensmittelmärkte und der presseführenden Discounter. Die Menge der von MVFP Vorstand Philipp Welte nur noch als "Branchenfolklore" betrachteten Kioske sank um gut 6%. Am stärksten verringerte sich die Anzahl der

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