Ein Sommer der Paywall-Innovationen

Die Segment-Abos der Westdeutschen Zeitung sind ein besonders radikaler Versuch, allzu schlichte Paywallmodelle zu renovieren. Daneben haben in den letzten Wochen eine Reihe Verlage ihre digitalen Bezahlangebote überarbeitet und dabei mehr oder weniger Erfindungsreichtum gezeigt. Timewall als Ergänzung zum Freemium-Modell bei Madsack Premium-Artikel sind in den ersten 60 Minuten noch kostenlos Madsack hat für seine Regionalzeitungen eine offensichtlich vom schwedischen Verlagshaus Mittmedia inspirierte Paywall eingerichtet. Premium-Artikel rutschen erst eine Stunde nach der Veröffentlichung hinter die Bezahlschranke. Vorher stehen sie jedermann gratis zur Verfügung. Danach müssen 2,49€ pro Woche bezahlt werden, um den Premium-Artikel lesen zu können. Seit Anfang Juli ist das Modell bei den Hannoverschen Titeln HAZ und Neue Presse live. Die übrigen 15 Madsack-Zeitungen sind mittlerweile gefolgt. Die Technik hinter der Paywall wurde Madsack-intern entwickelt. Welche Artikel bei Madsack hinter die Paywall gestellt werden, bleibt unscharf umrissen. Es handele sich dabei um "originären Content", der sich "an den Bedürfnissen der (digitalen) Leser" orientiert, sagt ein Madsack-Sprecher gegenüber pv digest. Die kompletten Inhalte der Zeitung seien nicht hinter dieser Paywall zu finden. pvd meint: die hybride Kombination einer Freemium-Paywall mit
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