Empfehlen, Teilen, Schenken.

Abonnenten der New York Times können Freunden und Bekannten nun Zugang zu Artikeln hinter der Paywall verschaffen. Die Zeitung hat für bezahlende Abonnenten neben die 'Teilen'-Funktion einen 'Schenken'-Link gestellt. Damit können sie nicht nur einen bestimmten Artikel zur Lektüre empfehlen, sondern dafür sorgen, dass der Artikel auch gratis gelesen werden kann. Für den Empfänger wird diese Lektüre auch nicht gegen das Meter-Limit verrechnet, das bei der New York Times immer noch eine geringe Anzahl Gratis-Lektüren für jedermann ermöglicht. Dazu muss der Artikel allerdings innerhalb von 14 Tagen nach der Empfehlung gelesen werden. Für die Abonnenten ist die Nutzung der neuen Schenken-Funktion limitiert. Sie können maximal 10 verschiedene Artikel pro Monat 'verschenken' – jeden Artikel allerdings mehrfach. Das Schenken-Feature sei nur einer von mehreren kommenden Abovorteilen jenseits des Zugangs zu den Inhalten hinter der Paywall, sagt Produktchefin Anna Macusi. Das Framing 'Schenken' anstelle des viel weiter verbreiteten 'Teilen' oder 'Link weiterleiten' und auch die Limitierung der verschenkbaren Artikel dürfte darauf abzielen, bei den Abonnenten ein Bewusstsein für die Werthaltigkeit dieses Abovorteils zu schaffen. noch offen: hilft das bei der Kundenbindung? wandeln
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