FAZ organisiert sich neu rund um Paid Content

Paid Content Organisation FAZ Um Paid Content-Potenziale zu heben, organisieren Verlage sich neu bis hin zur Verschmelzung von Lesermarkt- und Redaktionsleitung Um die Chancen digitaler journalistischer Bezahlangebote bestmöglich zu nutzen, sind organisatorische Veränderungen in den Verlagsunternehmen notwendig. Während man bei einer Papierzeitung ohne große Reibungsverluste die Verantwortung für das Abomarketing einerseits und die Distribution/Logistik auf der anderen Seite in unterschiedliche Hände geben kann, lassen sich marketingkommunikative und distributionstechnische Aspekte beim digitalen Publizieren nicht mehr so einfach trennen. Selbst die Grenze zwischen Chefredaktion und Vertriebsleitung ist einigen Häusern schon gefallen (vgl. pvd #7/2020 und #7/2019). Bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die ihre Redaktion sogar davor bewahrt, in ihrer Freiheit durch eine zentrale Chefredaktion beschränkt zu werden, ist eine mit den Marketing- und Vertriebsverantwortlichen organisatorisch geteilte Gesamtverantwortung für redaktionelle Entscheidungen auf Sicht unvorstellbar. Mit Hilfe der Berater des Büro Bardohn hat sich aber auch dieses (nicht nur struktur-) konservative Medienhaus unter dem Primat des Digitalvertriebsgeschäfts neu aufgestellt. Die FAZ hat Lesermarkt und Produktentwicklung zu einem Bereich fusioniert Ziel: +18% jährl. Abonnenten-Wachstum, 300.000 "werthaltige" Abos bis 2025 Seit diesem Jahr sind die vorher
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