Financial Times setzt auf Apps und In-App-Abos

Im Umgang mit Apple war die Financial Times ein Pionier, der gegen den Strom schwamm. 2011 nämlich zog der Titel seine App aus Apples-Appstores zurück, weil er sich an den 30% Provision für den In-App-Verkauf von Abos störte. Sechs Jahre später erfolge ein halber U-Turn. Die Financial Times lancierte erneut eine App für Apple-Geräte. Denn sie hatte im Vergleich mit dem Nutzerverhalten auf Android-Geräten, wo durchgehend eine App der Financial Times zur Verfügung stand, gelernt, dass mobile Webseiten bzw. 'Web-Apps' keine vollwertige Alternative sind. Die Nutzer auf Android-Geräten mit Apps waren schlicht deutlich engagierter als die Nutzer auf Apple-Geräten ohne Apps. Allerdings bot die FT ihre Apple-App damals nur für bestehende Abonnements. Innerhalb der App konnte kein Abo abgeschlossen werden. Das war unser Kenntnisstand bis Anfang August. Dann haben wir entdeckt, dass die FT mittlerweile auch den In-App-Kauf von Abos wieder zulässt. Und nicht nur das. "Man kann definitiv [pvd: zusätzliche] Erlöse generieren, wenn man mit der Technik der Plattform arbeitet, die der Kunde nutzt" schreibt uns Mujahid Ali, der seit rund zwei Jahren als 'Group Product Manager – Acquisition,