Google-Suchtrends signalisieren Bezahlbereitschaft

Befragung Google-Suchtrends: seit 16 Jahren wird mit abnehmender Häufigkeit nach 'kostenlos' gesucht und mit seigender Häufigkeit nach Qualität Der dänische Medienanalyst Thomas Baekdal hat eine Idee des Techbloggers Benedict Evans weiterentwickelt. Der hatte in einer Grafik die Entwicklung der von Google zur Verfügung gestellten Such-Häufigkeits-Indizes für die Worte "best" und "free" über die letzten 15 Jahre dargestellt. Die Pointe: während 2004 mehr als doppelt so häufig nach 'kostenlos' wie nach der/die/das 'beste(n)' gesucht wurde, lag die Häufigkeit der Suchvorgänge nach beiden Begriffen im Jahr 2010 ungefähr gleichauf. Seitdem zählt Google mit steigender Tendenz mehr Suchen, die "best" beinhalten im Vergleich zu "free". Zurzeit scheint das Interesse an Qualität, so gemessen, viermal höher als das an "free". Im englischsprachigen Raum hat das Suchwort 'best' längst 'free' überholt In Europa liegt 'gratis' noch mehr oder weniger deutlich vor 'besten' Baekdal hat diesen Analyseansatz um den Begriff "cheap" ergänzt und Trends für mehrere Länder ermittelt. Das Ergebnis ist oft ähnlich, wobei in Europa 'gratis' immer noch die Oberhand zu haben scheint. Baekdal gibt selbst zu bedenken, dass die anders verlaufenden Kurven durch Übersetzungsprobleme
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