Heise Plus: Erfahrungen nach einem Jahr Zeitschriftenverlags-‚Flatrate‘

Vor einem Jahr startete der Computer- und Technikzeitschriftenverlag Heise sein Bezahlmodell heise+. Das war in gleich mehrfacher Hinsicht ein Markstein für die Entwicklung von Paid Content in Deutschland. Paid Content bei PZ/SI-Titeln 'Verlagsflatrate' statt Abo nur einer Marke aber: nur online, nicht E-Paper keine Angst vor Selbstkannibalisierung heise+ ist ein Paid Content-Angebot aus dem Segment der Publikums- bzw. der Special Interest-Zeitschriften. Paywalls waren (sogar: sind) dort im Unterschied zur Zeitungswelt eher noch Ausnahme als Regel. heise+ ist nicht die Paywall einer einzigen Publikation, sondern ein Angebot für alle Bezahlinhalte eines Verlages, d.s. in diesem Fall sämtliche Artikel aus allen Heise-Zeitschriften (aber nicht in der gebündelten und gestalteten Form des E-Papers!) und weitere, nur online veröffentlichte Premium-Artikel. heise+ startete mit einem mutigen Preis. Das Abo kostet 9,95€ pro Monat. Das ist noch etwas weniger als die gedruckte oder die digitale Ausgabe allein des Flaggschifftitels C't kostet. Dabei umfasst heise+ neben dessen Inhalten auch noch die Beiträge der Zeitschriften Technology Review, iX, Make und der c't-Ableger Fotografie und Mac&i. Mit diesem Preis ging der Verlag also das Risiko einer Selbstkannibalisierung ein. Dies
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