Kundenbindung bei The Economist: Ende für Print(!) only

The Economist Über viele Jahre war die Wochenzeitschrift Economist ein Leuchtturmbeispiel gelungener Digitalisierung und auch bei der Entwicklung erfolgreicher Paid Content-Angebote im Zeitschriftenbereich. Wir haben mehrfach darüber berichtet. ikonisches (Hoch-) Preismodell: Print=Digital; Print+Digital 1/3 teurer Geradezu ikonisch war das über viele Jahre verfolgte Preismodell der Zeitschrift. Das Printabo und das Digitalabo wurden zum gleichen Preis angeboten. Das Kombiabo Print+Digital für einen rund ein Drittel höheren Preis. Die Preise der ohnehin teuren Zeitschrift (z.Z. 275€ für ein Digitalabo) wurden regelmäßig und nicht gerade moderat erhöht. 2019: hohe Abopreise werden zum Problem Während der Verlag damit nahezu format-agnostisch agieren konnte (also ohne klare Präferenz beim Verkauf der Print oder Digitalausgaben), berichtete er über wachsende Auflagen. Allerdings mehrten sich ab ca. 2019 die Hinweise, dass das Wachstum teils teuer erkauft war. Der in der Regel sehr gut informierte Marktkenner Colin Morrison berichtete im März letzten Jahres auf seinem Blog Flashes&Flames, dass nach der damals letzten Preiserhöhung (um 20% im Jahr 2018) die Aboneugewinnungskosten um 22% gestiegen seien und die gesamten Marketingkosten sogar um 35%. Anfang letzten Jahres musste der langjährige Vertriebschef der Zeitschrift
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