… letzte Worte

Vorsicht: Die Zukunft heißt Vollsicht Zum Jahresanfang sei eine Prognose gewagt: In einigen Jahren (5? 10? 15?) wird Presse im Supermarkt nur noch in Vollsicht präsentiert und anhand der beim Händler registrierten Verkäufe abgerechnet. Dabei ist die letztgenannte Prognose nicht allzu gewagt. Wenn Pay-per-Scan nicht heute schon viel weiter verbreitet ist, dann liegt das vor allem an der relativ geringen Bedeutung von Presse im Gesamtsortiment eines Lebensmittelhändlers. Edeka, Rewe und Aldi können derzeit bei anderen Themen schlicht viel mehr bewegen, als wenn sie ihre Energie auf die Durchsetzung neuer Prozesse im Pressebereich verwenden würden. Der Supermarkt der Zukunft allerdings wird keine Kassen und keine Kassierer mehr haben. Das ist dann der letzte Schritt in der Umgestaltung des Lebensmittelhandels, die mit der Abschaffung individueller Verkaufsportionen und dem Ende der Bedientheken vor über 100 Jahren beim US-Supermarktpionier Piggly Wiggly eingeleitet wurde. Noch ist nicht entschieden, mit welcher Technik die Wegrationalisierung der Kassen umgesetzt werden wird. Unsere Glaskugel tippt hier, wie viele Experten derzeit, auf ein System, das entweder Amazon Go heißt oder aber von Amazon Go inspiriert ist. Eine Vielzahl unterschiedlichster Sensoren
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