Mediapart-Gründer machen Kasse

Digitale Tageszeitung soll in eine Stiftung eingebracht werden. Mediapart wächst und ist hoch profitabel Die Gesellschafter des äußerst erfolgreichen französischen Bezahlangebotes Mediapart werden ihre Unternehmensanteile in eine Stiftung einbringen, die langfristig die Unabhängigkeit der investigativen digitalen Tageszeitung sichern soll. Bisher gehört das Unternehmen überwiegend den Gründungsredakteuren und einer Vielzahl Kleininvestoren. Die meisten Gesellschafter wollen ihre Anteile nicht verschenken. Stattdessen soll der Stiftungsfonds die Unternehmensanteile zu einem fairen Preis aufkaufen. Dazu wurde das Unternehmen, das im letzten Jahr knapp 14Mio€ Umsatz und 2 Mio€ Profit erwirtschaftet hat, von zwei unabhängigen Experten bewertet und auf 16,2Mio€ taxiert, berichtet Le Monde. Unternehmenswert: 16,2Mio€ Die Gründergesellschafter erhalten ein Vielfaches ihrer Investition zurück Im Vergleich zur (Risiko)Investition in die Unternehmensgründung vor über 10 Jahren erzielen die Geldgeber dadurch eine ordentliche Rendite. Gründungschefredakteur Edwy Plenel allein dürfte brutto 2,9Mio€ aus dem Aufkauf seiner Anteile erhalten – 2008 hatte er 555.000€ investiert. "Ich habe (damals Geld) geliehen und eine Hypothek auf die Wohnung meiner Partnerin aufgenommen, um Mediapart zu gründen. Ich bin ins Risiko gegangen", sagt Plenel dazu. Insgesamt halten die vier Gründer Edwy Plenel, Laurent Mauduit,
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