Postzustellung: nur wenig Verbesserung seit 2017

Intan-Geschäftsführer sagt: Zustellprobleme sind unsere zentrale Herausforderung Bei der Beantwortung der offenen Frage unserer Marktanalyse zum Aboservice hatte uns eine Antwort von Daniel Beljan besonders überrascht. Als Geschäftsführer von Intan, eines Unternehmens, das Abonnements in siebenstelliger Zahl verwaltet, hätte er wie alle übrigen Befragten ein Motiv gehabt, sich zu einem Zukunftszugewandheit signalisierenden (Mode) Thema zu positionieren. Stattdessen sagte er: "Das zentrale Thema … ist zur Zeit das Thema Belieferung. (…) Der Abonnementservice beinhaltet eine zentrale Dienstleistung und das ist das pünktliche Versenden des Heftes in einem einwandfreien Zustand. Häufig gelingt dies jedoch nicht und die Herausforderungen daraus sind ein punktuell und nicht vorhersehbares Bearbeitungsvolumen sowie aber auch die Verärgerung des Kunden bis hin zur Kündigung der nicht erbrachten Dienstleistung. Zurzeit werden schon viele Versuche unternommen, diese Probleme zu beheben. Im Zustellbereich bisher leider noch ohne durchschlagenden Erfolg." Bei Intan sei ein zweistelliger Prozentsatz aller Kundenkommunikation auf Zustellreklamationen zurückzuführen. Ende 2017 war das ein Aufregerthema in der gesamten Verlagswelt Es scheint nach wie vor aktuell zu sein Beljan adressiert hier vor allem Probleme mit der Zustellqualität der Deutschen Post, betont allerdings
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