pvd wirkt! (Zeitungen weisen ihre Digitalabopreise deutlich häufiger ‘pro Woche’ aus)

"Wie die meisten deutschen Zeitungen ohne Aufwand mindestens 20% mehr Digitalabos haben könnten" war ein Analyseartikel in der Vorjahresausgabe übertitelt. Der Hintergrund der provozierenden Ankündigung war die gut dokumentierte und x-fach durch Tests erprobte Branchenerfahrung, dass Abopreise, die in kleinen 'pro Woche' Einheiten vorgestellt werden, erhebliche bessere Bestellquoten generieren als Abopreise, die pro Monat (geschweige denn pro Jahr) ausgelobt werden. Wir hatten damals an einem repräsentativem Sample deutscher Tageszeitungswebsites verprobt, wie die Aboangebote auf der Paywall formuliert sind. "Nur 12% aller Tageszeitungen bieten ihre Digitalabos zu Wochenpreisen an. Möglicherweise ist das sogar noch untertrieben. Denn wenn man die Formulierung der Regelpreise betrachtet, die nach einer initialen Abophase (Probeabos, Gratisproben oder auch langlaufende Sonderangebote, die mittlerweile häufiger zum Beispiel '1€ pro Woche' lauten) folgen, dann sind es nicht einmal mehr 10% aller Digitalzeitungsangebote, die ihren Regelpreis in der Form 'pro Woche' statt 'pro Monat' (bzw. 'monatlich') präsentieren. Wir haben für dieses Update das gleiche Sample noch einmal vermessen. Dabei haben wir deutliche Verschiebungen festgestellt. Die Menge der Paywalls, auf denen das Initialangebot 'pro Woche' bepreist ist, hat sich von 12% auf

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