“Regionale Marken haben erhebliche Nachteile wegen ihrer Regionalität.” [???]
Friedrich Joussens Vision zur Zukunft der Lokalpresse Welche Ideen für die digitale Transformation von Regionalzeitungen hat ein ehemaliger Großkonzernlenker und späterer Aufsichtsrat bei z.B. Sixt und 1&1 mit Erfahrung als Aufsichtsratschef einer großen Zeitungsgruppe? Ex-Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinischen Post veröffentlicht als 'Expert' Beitrag auf table.media Friedrich Joussen, vormals Chef von Vodafone Deutschland und später des Reisekonzerns TUI war bis Ende August hinein auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Rheinischen Post Mediengruppe. Wohl das hat den Digitalpublisher table.media motiviert, Joussen als 'Expert' einen Blogpost veröffentlichen zu lassen, indem er den deutschen Regionalzeitungen rät, sich unter einer einzigen Medienmarke zu vereinen. Angesichts der Prominenz des Autors und der Radikalität seiner Vision lohnt sich die Lektüre des Originals ). Besonders prägnant sind Joussens folgende Argumente und Vorschläge: Zeitungen kämpfen mit rückläufigem Printgeschäft; digital kompensiert nicht Folge: Einsparmaßnahmen und Preiserhöhungen Regionale Medien kämpften mit "Auflagen und Umsätzen (die) im hohen einstelligen Prozentbereich (sinken). Trotz aller Anstrengungen gelingt es nicht, die rückläufigen Print-Umsätze durch wachsende Digitalumsätze auszugleichen. Die Medienhäuser reagieren daher mit Kostensenkungen und Preiserhöhungen." Das funktioniere "in gut geführten Unternehmem", aber es sei keine Strategie, mit
