Schaden öffentliche E-Book-Verleihangebote dem Buchvertrieb? Und wie ist es mit E-Paper-Flatrates & Presse?

(Wie sehr) schädigen 'All-you-can-Eat'-Angebote das restliche Vertriebsgeschäft? Dieser Frage begegnen Presseverlage bisher vor allem beim Thema Flatrate-Angebote wie Readly. Insbesondere die nicht teilnehmenden Verlage befürchten, dass ihre Vertriebsumsätze leiden würden, wenn sie ihre Titel im Rahmen des 9,90€/Monat-Angebotes verfügbar machten. Teilnehmende Verlage sind sich sicher, dass sie über Readly zusätzliche Umsätze generieren. Und auch Readly behauptet, mit seinem Angebot neue Zielgruppen zu erreichen, die ohne Readly von den Verlagen gar nicht erreicht würden. Vor einer vergleichbaren Fragestellung stehen Buchverlage, für deren digitale Produkte (E-Books, Hörbücher) ebenfalls Flatrateangebote bestehen (z.B. Skoobe, Scribd, Audible). Für deutsche Buch- und auch Digitalpresseleser gibt es sogar einen öffentlichen Dienstleister, der 'Soviel-Du-Willst-Lesen' für einen geringen Monatspreis möglich macht: die öffentlichen Büchereien. Über 3.000 der knapp 10.000 öffentlichen Büchereien bieten längst auch das Ausleihen von digitalen Büchern an. Für eine E-Book-Leihe muss man dabei nicht vor die Haustür gehen. Per 'Onleihe' bieten die teilnehmenden Büchereien das Ausleihen von E-Books und von digitaler Presse bequem von zuhause aus an. GfK-Studie: Buchhändlerverband schlägt Alarm GfK-Studie zu Onleihe-Nutzern: Der Branchenverband der Buchhändler, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, hat nun von
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