Schweizer Bezahl-Startup etabliert sich

Die Republik Schweizer Bezahlstartup: fulminant gestartet dann schwierige Phase, u.a. weil Neuzugänge fehlten "Mit der Pistole auf der eigenen Brut ins dritte Jahr" hatten wir unseren letzten Beitrag zum Schweizer digital only Bezahlangebot Die Republik überschrieben. Das im Jahr 2018 mit einem fulminanten Crowdfunding-Erfolg gestartete Angebot war 12 Monate später in eine heftige Krise geraten, weil viele der über 18.000 Abonnenten ("Verleger"), die den Start im ersten Jahr vorfinanziert hatten, ihr Abo nicht verlängert hatten, während das vom Anfangserfolg berauschte Startup anfangs kaum ernsthafte Versuche unternahm, neue Leser zu gewinnen. Stattdessen herrschte dort wohl die Überzeugung vor, auch ohne Marketing neue Abonnenten gewinnen zu können. Frühjahr 2020: Ankündigung der Selbstauflösung, wenn Abobestand nicht wächst Für das Learning, dass auch ein anspruchsvolles junges Journalismus-Unternehmen aktives Marketing betreiben muss, hat Die Republik beinahe mit dem eigenen Überleben bezahlt. Als Ende 2019 eine Verfehlung des Business Plans nicht unwahrscheinlich war, drohten die Macher ihren Lesern: "Schaffen wir es nicht [19.000 Bezahler zu erreichen], werden wir am Nachmittag des 31. März für sämtliche Mitarbeitenden der Republik die Kündigung aussprechen. Und danach das Unternehmen geordnet
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