Time Out: von der Ausgehzeitschrift zur Ausgehlocation

Time Out dürfte die Mutter aller Ausgeh- und Stadtmagazine sein. Wer London nach dem Launch des Magazins im Jahr 1968 besucht hat und dort am kulturellen Leben teilnehmen wollte, der kaufte sich die aktuelle Ausgabe. Und auch die nachtaktiven Bewohner der englischen Hauptstadt verließen sich auf die Tipps und Empfehlungen der Time Out-Redaktion. Später launchte Time Out zahlreiche internationale Ausgaben für andere Städte (lt. Wikipedia insgesamt 315) und veröffentlichte auch Bücher. Das bewahrte die Zeitschrift nicht vor branchenüblichen Turbulenzen. Die für den Aufbau eines passenden Digitalgeschäftes notwendigen Gelder wurden zunächst durch einen Teilverkauf an eine Investmentgesellschaft beschafft. Im Juni 2016 ging die Time Out Group an die Börse und wurde dabei am unteren Rand der angestrebten Summe mit 145Mio£ bewertet. Seitdem notieren die Aktien durchweg unter Ausgabekurs. neues Geschäftsfeld: Time Out Foodcourts Die Aktionäre dürfen wieder hoffen. Time Out hat ein Geschäftsfeld entdeckt, das sich prächtig entwickelt: Foodcourts. Vorreiter ist der 2014 gegründete Time Out Mercado da Ribeira in Lissabon. Der hatte im vergangenen Jahr fast 4Mio Besucher. Er verspricht "das Beste der Stadt unter einem Dach: die besten Restaurants,
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