Über 100Mio$ Umsatz mit Print und EV only! – Die erstaunliche Erfolgsgeschichte von Centennial Media

Women&Weed, also Frauen&Hasch, wäre im deutschsprachigen Presse-Markt äußerstenfalls die Schlagzeile über einem ausführlichen Beitrag. In den USA, wo in vielen Bundesstaaten die Nutzung von Marihuana entkriminalisiert worden ist, ist es der Titel einer hochwertigen und hochpreisigen Zeitschrift. Women&Weed wird im Einzelhandel verkauft, vor allem über die großen US-Supermärkte wie Walmart oder Kroger, über Drogerien und auch über Onlineshops. 12,99$ bezahlen Käufer für diesen Titel, der ein Paradebeispiel für ein Bookazine ist, ein Mischprodukt, das die Herstell- und Distributionstechniken der Magazin-Welt mit dem Preisniveau und den Publikationsstrategien des Buchmarktes (monothematisch, nicht periodisch) kombiniert. "Wir sind ein Buchverlag, der das Zeitschriftenvertriebssystem für sich nutzt", sagt der Verleger im Gespräch mit pv digest über seine Produkte. Bookazines sind (nicht nur) in den USA seit Jahren ein stark wachsendes Segment. CNN berichtete jüngst, dass der Zeitschriftengroßverlag Meredith im vierten Quartal 2020 seine Einzelvertriebsumsätze um 3Mio$ steigern konnte und das vor allem mit dem "sehr profitablen" Geschäft mit den buchartigen und teuren Heften begründet. 331 Bookazines habe der Traditionsverlag im letzten Jahr publiziert. Hearst kam 2020 auf 80 solcher Titel, Bauer Media habe seinen Output
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