Welche Umsatzsteuer gilt für Podcasts von Pressemedien?
USt. bei Podcast: in Deutschland 7% oder 19%? BMF: "7% für digitale Presse gilt nur, wenn die Digitalpro-dukte in ihrer Funktion nicht deutlich über Print hinausgehen Verlinkungen und Suchfunktion sind OK vor allem Video oder Musik nicht" Nachdem im Jahr 2019 endlich digitalen Presseprodukten der ermäßigte Mehrwertsteuersatz zugestanden worden war, erfolgten durch Schreiben des Bundesfinanzministeriums Klarstellungen, was denn neben E-Papern noch unter das Mehrwertsteuerprivileg fallen soll und was nicht. Am 17. Dezember 2021 zum Beispiel ein "Umsatzsteuer-Anwendungserlass", der ausführte, "entscheidend ist, ob die digitalen Produkte in ihrer Funktion über die gedruckter Bücher, Zeitungen oder Zeitschriften deutlich hinausgehen". Suchfunktionen oder Verlinkungen innerhalb von digitalen Presseangeboten werden in diesem Schreiben explizit als Beispiele für digitale Angebote genannt, die nicht gegen eine Anwendung des ermäßigten Steuersatzes sprechen. "Von der Ermäßigung ausgenommen sind Veröffentlichungen, die vollständig oder im Wesentlichen aus Videoinhalten oder hörbarer Musik bestehen", wird umgekehrt explizit benannt, was unbedingt zum Regelsteuersatz von 19% führt. Was heißt das für Podcasts? Creator-Experte Esser: "19%!" Was ist mit Veröffentlichungen, die im Wesentlichen aus gesprochener Sprache ohne Textvorlage bestehen – also aus typischen Podcasts? Der Gründer
