Wie Gruner+Jahr den digitalen Lesermarkt jenseits von E-Papern und digitalen Magazinen erfolgreich erschließt

40Mrd$ haben Nutzer weltweit im ersten Halbjahr 2019 für die Bezahl-Inhalte von Apps ausgegeben. Im gesamten Jahr 2019 werden die Nutzer für den Kauf von Apps und In-App-Käufen genauso viel bezahlt haben, wie alle Zeitungen rund um den Globus zusammengenommen mit dem Verkauf ihrer gedruckten und digitalen Produkte verdient haben. Angesichts der Wachstumsraten dürfte in den 12 Monaten dieses Jahres 2020 die 100Mrd$-Grenze bei den Bezahlumsätzen von Apps überschritten werden. Die hinzukommenden Werbe-Erlöse sind dabei noch völlig ausgeblendet. Die ganz junge App-Wirtschaft hat die jahrhundertalte Pressewirtschaft deutlich überholt. Allerdings gibt es die Schnittmenge der Presse-Apps, über die wir in der Dezember-Ausgabe ausführlich berichtet haben. Ein kleiner Teil der zig Milliarden App-Vertriebserlöse entfällt auf die Apps von Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen. Davon wiederum der größte Teil, zumindest im deutschsprachigen Raum, auf Apps, die das mobile Lesen von E-Papern ermöglichen. Ein schnell wachsender Teil der Umsätze von Presse-Apps entfällt auf wirklich mobile Angebote, die die journalistischen Inhalte in einer für die Lesegeräte (v.a. Smartphones und Tablets) optimierten Form darstellen. G+J bietet drei Bezahl-Apps mit Nicht-Presse-Inhalten Der deutsche Zeitschriftenverlag Gruner+Jahr dagegen holt sich seinen
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