Zetland: vom Paid Content-Startup zum “paneuropäishen Medienhaus”
Zetland 2012 als Einzelartikel'verlag' gegründet dann als Live Journalismus-Unternehmen erfolgreich Eine wandlungsreiche Entstehungsgeschichte Wer Transformation für eine exklusive Herausforderung von tradierten Unternehmen hält, der hat falsche Vorstellungen über die Welt der Startups. Das Startup Zetland wurde 2012 als digitales Verlagsunternehmen gegründet, über das journalistische Langformate als Einzelartikel ("E-Singles") verkauft werden sollten. Uns ist Zetland erstmals 2014 aufgefallen – als Veranstalter verlässlich ausgebuchter Live-Journalismus-Veranstaltungen, die die größten Theatersäle Dänemarks mit jungen Menschen füllten, die dafür erhebliche Eintrittspreise bezahlt hatten. 2015 erneute Wandlung zur Digitalzeitung für junge Leute 2015 begann die nächste Häutung. Mit Hilfe eines Crowdfundings und vor allem bei Finanzinvestoren und mit staatlicher Förderung sammelte Zetland umgerechnet rund 2Mio€ ein, um damit ein tagesaktuelles Onlinemedium für junge Leute zu launchen. Über 20 Vollzeitstellen standen schon zum Start im März 2016 für das Angebot zur Verfügung (heute arbeiten allein in Dänemark 65 Personen für Zetland). Der Plan sah vor, werbefrei und stattdessen leserfinanziert zu wirtschaften. Binnen 24 Monaten sollten 15.000 Abonnenten gewonnen werden, die monatlich 99 dänische Kronen (rund 13€) bezahlen [Heute kostet das Abo umgerechnet fast 19€ pro Monat]. Konzept:
