50-Artikel-Flatrate für Top-Medien: Fake oder Test?

Subscribd

nur: die Aktion war mit den Verlagen nicht vereinbart

Ende April bot Subscribd eine limitierte Flatrate für die Inhalte von digitaljournalistischen Top-Adressen wie der New York Times, der Financial Times und dem Wall Street Journal an. Der Name ist vermutlich eine Zusammenziehung aus den Namen von Substack, der mittlerweile sehr bekannten Newsletterplattform, aber auch von ‚Sub‘, der englischen Kurzform für Abo, und ‚Scribd‘, dem Namen einer recht erfolgreichen E-Book-, Digitalpresse- und sonstige Texte-Flatrate, über die wir zuletzt in pvd #3/2018 berichtet haben. 35$/Monat oder 300$/Jahr sollten Abonnenten bezahlen, um monatlich Zugriff auf angeblich bis zu 50 Artikel dieser Publikationen zu erhalten. Im Rahmen einer Werbeaktion wurden 20% Rabatt beworben, wenn man bis zum 15. Mai ein Jahresabo bezahlt hätte.

Subscribd bot für 35$ bis zu 50 Artikel aus NYT, FT, WSJ et al an

Der Haken an der Sache: Subscribd hatte keine Absprachen oder gar Verträge mit den Verlagen. Das Angebot war entweder ein Fake oder Inhalte-Piraterie. Mittlerweile findet sich auf getsubscribd.com/ nur noch die Möglichkeit zur Anmeldung von Interesse an einem solchen Angebot. Ohne Nennung von beteiligten Titeln. ‚Gründer‘ Stafford Palmieri behauptet, die ganze Aktion sei ohnehin nur ein Test gewesen, um die Akzeptanz für ein derartiges Angebot zu ermitteln.

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