Erfahrungsbericht: zwei Print-Erscheinungstage weniger

Im Rahmen einer Online-Veranstaltung für Kunden des Beratungsunternehmens Mather Economics berichtete Gary Lavariere, Director of Audience beim amerikanischen Lokalzeitungsverlag New England Newspapers Inc, über die Umstellung der Erscheinungsweise von 7 Tagen pro Woche auf 5 Tage pro Woche. Der Verlag publiziert kleine und sehr kleine Zeitungen. Selbst das "Flaggschiff" des Hauses, der Berkshire Eagle, dürfte nur noch eine knapp 5stellige Auflage vorzuweisen haben [Lavariere nannte keine aktuelle Zahl. Aktuelle Auflagendaten für US-Medien werden seit langem nicht mehr regelmäßig veröffentlicht. Wikipedia verlinkt auf eine Webseite mit Daten der AAM, das ist das US-Pendant der IVW, die mittlerweile aber deaktiviert wurde. Dort sollen für März 2012 rund 25.000 Exemplare ausgewiesen worden sein]. Für die Print-Abos dieser Zeitung nannte Lavariere eine durchschnittliche monatliche Abgangsquote von 1,8% und einen Preis von 6$/Woche. Wie viele kleine US-Zeitungen war auch der Berkshire Eagle aufgrund jahrelang rückläufiger Werbeeinnahmen in schwierigem Fahrwasser. Und dann kam auch noch die Pandemie hinzu. Wie gar nicht mehr so wenige andere US-Zeitungen entschied sich New England Newspapers dazu, die Erscheinungsfrequenz zu reduzieren in der Hoffnung, damit deutlich mehr Kosten einzusparen als Umsatz
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