WBZ: schleichende Erosion der Renditen gestoppt?!

Kein anderer Kanal des Pressevertriebs wird so sehr über Preise und Margen gesteuert wie der Verkauf von Abonnements über die Werbefirmen des WBZ. Im konventionellen WBZ-Geschäft definieren die Verlage einen 'Abgabepreis' für ihre Abonnements. Die WBZ-Firmen werben mit eigenen Maßnahmen und auf eigene Rechnung Abonnenten als ihre eigenen Kunden (zum Beispiel mit Aboshops im Internet, per Telefonmarketing, per Haustürwerbung oder an Verkaufsständen). Die Verlage beliefern diese Kunden mit ihren Produkten. Die WBZ-Firmen vergüten den Verlagen die Lieferung mit dem Abgabepreis. Der Abgabepreis wird so zum Einkaufspreis der WBZ-Firmen. Die Differenz zum Verkaufspreis, den die Abonnenten an die WBZ-Firmen bezahlen, ist eine Handelsspanne, im Branchensprech 'Rendite' genannt. Aus dieser Spanne decken die WBZ-Firmen ihre Kosten und ihren Gewinn. Mit einer hohen Rendite motivieren Verlage die WBZ-Unternehmen zur Werbung für ihre Titel. Darüber hinaus nutzen sie weitere monetäre Steuerungshebel, zum Beispiel Werbekostenzuschüsse, um die Abomarketingaktivitäten der WBZ-Unternehmen in ihrem Sinn zu beeinflussen. In den vergangenen Jahren haben wir einen Trend diagnostiziert. Seit 2014 hatten die Verlage bei Titeln, deren Preis- und Konditionengefüge aktualisiert wurde, die Renditen im Durchschnitt in kleinen Schritten aber
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