Premium-Paywalls: umwandlungsstärker, aber weniger nachhaltig? (nicht nur bei La Vanguardia)

Seit gut einem Jahr, seit Oktober 2020, gibt es auf der Website der traditionsreichen spanischen Tageszeitung La Vanguardia eine Paywall. Die Digitalabos werden bisher sehr günstig angeboten. Für den Zugriff auf die Artikel hinter der Paywall bezahlen Abonnenten 5,99€ pro Monat. Für 9,99€ bekommen Sie auch noch Zugriff auf ein PDF der Printausgabe. Der niedrige Preis dürfte einer der Gründe sein, warum bereits 56.000 Digitalabonnenten gewonnen wurden. Die Preisschraube nach oben zu drehen ist eine der aktuellen Herausforderungen denen sich Javier Martínez, Abochef der Zeitung, gegenübersieht, wie er auf einer Veranstaltung des Verbandes Asociación de Medios de Información (ami) berichtete. Weil La Vanguardia einen signifikanten Anteil seiner Abos über den Appstore von Apple verkauft hat, und weil das bedeutet, dass diese Abonnenten einer Preiserhöhung explizit zustimmen müssen, sieht Martínez hier ein besonders großes Kündigungsrisiko. Eine andere aktuelle Herausforderung sei es, Reichweitenverluste auszugleichen, die durch die Einrichtung der Paywall verursacht wurden. "Wir wollen das Werbegeschäft nicht umbringen. Das ist unsere wichtigste Umsatzquelle und wir hoffen, dass sie das noch lange bleibt", sagte Martínez. Nichtsdestotrotz freut man sich bei La Vanguardia über

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