The Readly Report – viele Zahlen, wenig Aussagekraft

Wie geht es Readly wirklich? Und wie groß und wichtig ist der Flatratekiosk, der den Zugriff auf tausende digitale Zeitschriftentitel und hunderttausende Ausgaben aus verschiedenen Ländern für einen geringen Monatspreis anbietet, mittlerweile? Theoretisch hat das schwedische Unternehmen das Potenzial, den Zeitschriftenvertrieb gehörig durcheinanderzubringen (neudeutsch: zu disruptieren). In der Praxis bleibt Readly aber hinter diesem Potenzial zurück. Eindruck: Readly ist immer noch eine sehr kleine Unternehmung Veröffentlichung 'Readly Report 2019' will Eindruck starken Wachstums erwecken Zwar kokettiert Readly gerne mit dem Verweis auf die tatsächlich ganze Branchen völlig neu gestaltet habenden Vorbilder aus der Musik- und der Filmwelt. Und nicht wenige Manager auf Verlags- und Handelsseite sehen in Readly eine Bedrohung (während andere Verlagsmanager sich durchaus sich recht zufrieden mit den Ergebnissen ihrer Titel bei Readly äußern). Aber wirklich spürbaren Einfluss auf das Geschäft der Verlage, auf andere Pressehändler mit konventionellen Vertriebsangeboten oder auf die Leser scheint Readly auch acht Jahre nach dem Start in Schweden und über 5 Jahre nach dem Launch in Deutschland nicht zu haben. Diesen Eindruck kann auch der 'Readly Report 2019' nicht verwischen, den das Unternehmen
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