VDZ-Vize und Burda-Vorstand: „steigende Verkäufe“

Presseabsatz 2020 FAZaS-Interview mit Philipp Welte, Burda-Vorstand und VDZ-Vize Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat Burda-Vorstand und VDZ-Vizepräsident Philipp Welte interviewt (Ausgabe vom 6.9.). Im Großen und Ganzen ist das Interview überraschungsfrei. Der Unternehmensvorstand und Verbandschef platziert die Botschaften, die er in seinen Funktionen nachvollziehbarerweise unters Volk bringen möchte. Die Menschen liebten Journalismus, weswegen die Reichweiten der Verlagsmedien stiegen, Sozialen Medien könne man "nur bedingt vertrauen", der Zeitschriftenmarkt blühe (gemessen in der Anzahl der angebotenen Titel), das Presse-Grosso sei das beste Vertriebssystem der Welt und "der Vertrieb, verkürzt: die Zeitschriftenregale von Edeka und Rewe" sind "unsere Lebensader". Die europäische Politik solle die Technologiegiganten viel stärker regulieren. In den Augen Weltes ist auch Burdas Klatschjournalismus eine Spielart des Qualitätsjournalismus. Welte behauptet: 2020 steigen die Presseverkäufe um > 10% Überrascht hat uns allerdings die folgende Behauptung: "Unsere Branche wird dieses Jahr an die 1,5 Milliarden Zeitschriften verkaufen. Das ist mehr als voriges Jahr, in dem es 1,3 Milliarden Exemplare waren." Wie kommt er zu dieser Prognose? Pressestelle Burda: IVW-Zahlen und interne Prognose Steigende Verkäufe? Wir haben bei Burda nachgefragt, auf welche Daten und
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