Zustellqualität Geschäftsbriefe: Punktsieg Deutsche Post

Die Zustellqualität der Deutschen Post ist seit Jahren ein intensiv diskutiertes Thema in der Verlagswelt. Verlage, WBZler und Aboserviceunternehmen behaupten, der Zustellservice der Post habe sich deutlich verschlechtert. Über "explodierende Kundenbeschwerden" hatte pv digest zum Beispiel in der Ausgabe 12/2017 berichtet. Allerdings fußen diese Klagen meistens auf einer 'gefühlten' Realität, auf indirekten Schlussfolgerungen (z.B. zunehmende Abo-Beendigungen mit dem Grund 'Lieferqualität') oder gar Einzelfallbeobachtungen. Es gibt keine unternehmensübergreifenden und auch keine neutral erhobenen Daten zu dieser Thematik. Beide Feststellungen (Unternehmen beklagen die Zustellqualität, es gibt keine harten Zahlen, um die Klagen zu unterfüttern) gelten nicht nur für die Verlagswelt, sondern auch für weitere der Kreise der gesamten Geschäftswelt. Diese haben sich teilweise zu einem Verband der professionellen Postnutzer zusammengeschlossen. Dem DVPT (Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V.) sind zum Beispiel große Versicherungen (ARAG, Talanx), Postunternehmen (Postcon, Swisspost, Mail Alliance) und diverse weitere Unternehmen und Behörden beigetreten. Laut eigener Auskunft versenden die Unternehmen dieses Verbandes jährlich rund 1,5Mrd Briefe, das seien 10% des gesamten Briefversandvolumens in Deutschland. Das Leistungsniveau für Privatpost wird von der BNetzA gemessen Für private Briefe
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