Beim ‚freiwillig-Bezahlen‘-Flaggschiff The Guardian wachsen besonders die normalen Abos

The Guardian +19% regelmäßig bezahlende Leser beim 'Alles auch gratis'-Flaggschiff Der Guardian berichtet mit Stand Ende März [überwiegend noch unbeeinflusst vom Corona-Boom] von 821.000 regelmäßig bezahlenden Lesern. Gegenüber dem gleichen Stichtag im Vorjahr ist das ein Plus von 19%. Darunter sind 446.000 "recurring contributors, patrons and members", also Personen, die in den vergangenen Jahren unter einem der verschiedenen verwendeten Label für das freiwillige Bezahlen gewonnen wurden. Im März 2019 waren das noch 371.000. Dieser Wert ist also um 20% gewachsen. aber: spätestens seit letztem Jahr wird forciert um Bezahler geworben In der Vorjahresausgabe hatten wir ebenfalls über den Jahresbericht des englischen Verlages berichtet und die zugehörige Vertriebsstrategie analysiert. Dabei kamen wir zu dem Schluss, dass die Zeitung zwar weiterhin die Freiwilligkeit ihres Supporter-Modells auf das Schild hebt. Dass sie aber erstens wesentlich hartnäckiger zu freiwilligen Bezahlungen aufruft als in den ersten Jahren des zunächst als 'Mitgliedschaft' vermarkteten Monetarisierungsmodells. insbesondere auch mit Angeboten, für die bezahlt werden muss Zweitens kamen wir in der Vorjahresausgabe zu dem Schluss, dass sich der Guardian zukünftiges Wachstum wohl vermehrt im Bereich nicht freiwilliger Bezahlangebote verspricht.
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