Zweifelhafte Staatshilfe: die MWSt-Senkung als Problem

befristete Absenkung der deutschen Mehrwertsteuer vom 1.7. 31.12.2020 Wirtschaftswelt ist oft nicht begeistert fast komplette Verlagswelt sieht das kritisch Gab es das schon einmal? Eine Regierung (Deutschland) beschließt in Rekordzeit und mit minimalem Vorlauf eine Steuersenkung, und die Wirtschaft ist zu großen Teilen nicht begeistert. Nicht begeistert ist der Lebensmittelhandel, der den Steuervorteil durch die Bank an seine Kunden weitergibt, der diese Konjunktur-Befeuerung derzeit nicht benötigt und einen dadurch befeuerten Preiskampf befürchtet. Nicht begeistert sind viele andere Unternehmen und wahrscheinlich alle B2B-Unternehmen, weil die kurzfristige und auf den Zeitraum 1.7. bis 31.12. befristete Änderung erheblichen Aufwand in Buchhaltung und Rechnungslegung verursacht und womöglich wenig oder auch mit Sicherheit keine Mehrumsätze produziert. Und auch nicht begeistert sind die Unternehmen der Buch- und Pressewelt, obwohl die fast ausnahmslos an ihren Verkaufspreisen festhalten werden und damit die 2%-Punkte der Mehrwertsteuerabsenkung von 7% auf 5% als Deckungsbeitrag einstreichen können. Für die kleinteilige und besonders wirtschaftende Verlagswelt werden die Kosten der Umstellung diesen Effekt nicht selten überkompensieren. Kosten der Umstellung werden meistens mögliche Mehr-Einnahmen übersteigen Hier im Detail auf alle Fragen zur Steuerumstellung einzugehen und
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